Hl. Maximilian Maria Kolbe wird als der Märtyrer der Nächstenliebe verehrt und gilt als außergewöhnliches Vorbild für Glauben, Mut und selbstlose Hingabe. Als Franziskaner und großer Verehrer der Unbefleckten Jungfrau Maria opferte er im Konzentrationslager Auschwitz freiwillig sein Leben, um das eines Familienvaters zu retten. Diese kunstvolle Darstellung in einem barocken Hausaltar verbindet die Spiritualität des Heiligen mit der sakralen Kunsttradition der Dolomiten - Grödner Tal.
Hl. Maximilian Maria Kolbe wurde 1894 in Polen geboren und trat schon in jungen Jahren dem Orden der Franziskaner-Konventualen bei. Seine tiefe Verehrung der Jungfrau Maria prägte sein gesamtes geistliches Leben und seine apostolische Tätigkeit.
Mit großem missionarischem Eifer gründete er die Militia Immaculatae, eine internationale Bewegung zur Verbreitung des christlichen Glaubens. Durch Gebet, Veröffentlichungen und missionarisches Wirken setzte er sich dafür ein, die Botschaft des Evangeliums möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen.
Während des Zweiten Weltkriegs wurde er verhaftet und nach Auschwitz deportiert. Dort vollbrachte er die Tat, die ihn weltweit bekannt machte: Er bot freiwillig sein Leben für einen Familienvater an, der zum Tod verurteilt worden war. Dieses Opfer machte ihn zu einem der bedeutendsten Zeugen christlicher Nächstenliebe.
Papst Johannes Paul II. sprach ihn heilig und ehrte ihn als Märtyrer der Nächstenliebe. Sein Leben erinnert daran, dass Liebe, Hoffnung und Glaube stärker sein können als Hass und Gewalt.
Diese besondere Darstellung befindet sich in einem prächtigen barocken Hausaltar, dessen Verzierungen und architektonische Elemente von der europäischen Sakralkunst inspiriert sind. Dadurch entsteht ein würdiger Ort für Gebet und Besinnung im eigenen Zuhause.
Der Hausaltar wird aus Ahorn- oder Lindenholz gefertigt und von Holzschnitzern aus den Dolomiten - Grödner Tal von Hand bemalt. Die hohe handwerkliche Qualität macht jedes Stück zu einem einzigartigen Kunstwerk.
Ikonographie: dargestellt im Franziskanerhabit, mit Rosenkranz, Wunderbarer Medaille oder Symbolen des Martyriums.
Gedenktag: 14. August.
Patron: der Funkamateure, katholischen Journalisten, Gefangenen und Verfolgten.
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