Die heilige Cäcilia ist die Patronin der Musik und der Musiker. Sie steht für Reinheit, Glaubenstreue und himmlische Inspiration in der sakralen Kunst.
Die heilige Cäcilia ist eine der beliebtesten Heiligen der christlichen Tradition und besonders als Patronin der Musik verehrt.
Der Legende nach wurde sie in eine vornehme römische Familie geboren und lebte im 3. Jahrhundert n. Chr. Sie erhielt eine christliche Erziehung und legte ein Keuschheitsgelübde ab. Ihre Eltern verlobten sie mit Valerian, einem heidnischen Adligen, der sich nach der Hochzeitsnacht und dem Gespräch mit Cäcilia taufen ließ. Auch sein Bruder Tiburz wurde Christ. Beide wurden ermordet, weil sie verfolgten Christen halfen.
Nach deren Tod wurde Cäcilia verhaftet. Sie weigerte sich, die heidnischen Götter zu verehren, und wurde deshalb zum Tode verurteilt. Sie überlebte auf wundersame Weise sowohl den Erstickungsversuch als auch die Enthauptung und lebte noch drei Tage mit einer tiefen Halswunde. Sie starb am 22. November, vermutlich im Jahr 230 n. Chr.
Ihr unversehrter Leichnam wurde entdeckt und befindet sich heute in der Basilika Santa Cecilia in Trastevere. Ihr Bezug zur Musik stammt aus den Acta Martyrum, wo steht, dass sie an ihrem Hochzeitstag während der Musik spielte, aber die Musik der Engel hörte und betete.
Ikonografie:
als Jungfrau, mit Schwert, mit Musikinstrumenten (oft eine Orgel), mit Halswunde, mit einem Engel, mit Valerian
Gedenktag:
22. November
Patronin von:
geistlicher Musik, Musikern, Instrumentenbauern (besonders Orgelbauern), Sängern, Dichtern
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