Selige Irmengard von Chiemsee | Bergland
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Hl. Irmengard (Krone + Herz)

76,98 €

Skulptur der Seligen Irmengard von Chiemsee, bayerische Prinzessin und Benediktineräbtissin, die ihr Leben dem Gebet und den Armen widmete. Symbol für Nächstenliebe, Demut, klösterliches Leben und christliche Frömmigkeit.

Messung: 13 cm
Ausführung: Natur Ahorn
Menge

Selige Irmengard von Chiemsee

Die Selige Irmengard von Chiemsee war eine bayerische Prinzessin und eine der beliebtesten religiösen Persönlichkeiten des mittelalterlichen Bayerns. Sie war die Tochter von König Ludwig dem Deutschen und der Seligen Emma und wurde um das Jahr 832 n. Chr. wahrscheinlich in Regensburg geboren.

Schon in jungen Jahren zeigte Irmengard eine tiefe Neigung zum geistlichen Leben. Gemeinsam mit ihren Schwestern Hildegard, Gisela und Berta entschied sie sich, ihr Leben Gott zu weihen und den Schleier zu nehmen.

Als sie in das klösterliche Leben eintrat, übergab ihr Vater ihr das Augustinerinnenkloster Buchau am Federsee, dessen Äbtissin sie bis zum Jahr 857 war. Später wurde sie Äbtissin des berühmten Benediktinerklosters Frauenwörth auf der Insel Frauenchiemsee in Bayern.

Als Königstochter erhielt Irmengard eine edle und anspruchsvolle Erziehung, wie sie Frauen des hohen Adels damals zustand. Dennoch zeigte sie bereits in ihrer Kindheit eine tiefe Ablehnung gegenüber dem prunkvollen Leben am Königshof und widmete sich lieber ganz dem Dienst am Herrn.

Die Selige Irmengard war bekannt und beliebt wegen ihrer großen Nächstenliebe gegenüber den Armen, Kranken und Bedürftigen in der Region des Chiemsees. Sie führte ein einfaches und asketisches Leben, geprägt von Buße, Gebet und Verzicht auf weltlichen Besitz.

Der Überlieferung nach aß sie nur wenig und verbrachte einen Großteil ihrer Zeit damit, den Bedürftigen zu helfen und die Bevölkerung geistlich zu unterstützen.

Irmengard starb am 16. Juli 866 n. Chr. im Alter von nur dreiunddreißig Jahren im Kloster Frauenwörth, wo sich ihr Grab bis heute befindet.

Nach eingehenden Untersuchungen ihrer Reliquien wurde bestätigt, dass sich ihr Grab in der Klosterkirche von Frauenchiemsee befindet.

Ihr Ruf der Heiligkeit verbreitete sich rasch über die Jahrhunderte hinweg. Im Jahr 1928 sprach Papst Pius XI. offiziell ihre Seligsprechung aus. In einigen Regionen Deutschlands, besonders in Oberschwaben, wird Irmengard sogar als Heilige verehrt.

Die Gestalt der Seligen Irmengard gilt bis heute als Vorbild für Demut, Dienst am Nächsten, klösterliche Frömmigkeit und christliche Liebe.

Ikonographie: Die Selige Irmengard wird als Äbtissin mit Krone, Äbtissinnenstab, Bibel, brennendem Herzen oder zusammen mit ihrem Vater dargestellt.

Gedenktag: 16. Juli.

Patronin: Des Chiemgaus und angerufen für kinderreichen Segen.

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