Madonna von Guadalupe aus Holz | Bergland
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Madonna von Guadalupe

229,60 €

Skulptur der Madonna von Guadalupe, inspiriert von den berühmten Marienerscheinungen von 1531 an Juan Diego auf dem Hügel von Tepeyac. Symbol für Glauben, Bekehrung, Versöhnung und Marienverehrung.

Messung: 21 cm
Ausführung: Color Ahorn
Menge

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Madonna von Guadalupe

Die Madonna von Guadalupe ist eine Darstellung der Jungfrau Maria, die an die berühmten Marienerscheinungen im Dezember 1531 in Guadalupe erinnert. Dieses heilige Bild gehört heute zu den wichtigsten Symbolen des christlichen Glaubens auf dem amerikanischen Kontinent und wird von Millionen Gläubigen weltweit verehrt.

Der Indianer Juan Diego, einer der wenigen zum Christentum bekehrten Azteken und auf den Namen Johannes getauft, hatte mehrere Erscheinungen der Jungfrau Maria auf dem Hügel von Tepeyac nahe Mexiko-Stadt. Maria beauftragte ihn, dem Bischof mitzuteilen, dass an der Stelle der Erscheinungen eine Kapelle errichtet werden solle.

Der Hügel von Tepeyac war zuvor ein Ort, an dem die Azteken die Erntegöttin Tonatzin verehrten. Deshalb reagierte der Bischof zunächst skeptisch auf die Erzählung von Juan Diego und befürchtete, dass sich hinter dem Christentum weiterhin der alte Kult verberge.

Der Bischof verlangte daher ein sichtbares Zeichen für die Echtheit der Erscheinung. Dieses geschah am 12. Dezember 1531, während der letzten Begegnung mit der Jungfrau: Auf dem verschneiten Hügel blühten plötzlich tausende bunte Rosen. Juan Diego sammelte sie in seinem Mantel und brachte sie zum Bischof. Als er den Mantel öffnete, erschien auf wundersame Weise das Bild der Jungfrau Maria. Von diesem Augenblick an hatte der Bischof keine Zweifel mehr und alle Anwesenden knieten nieder.

Nur vierzehn Tage später wurde die Kapelle am Fuß des Tepeyac geweiht. Juan Diego verbrachte den Rest seines Lebens als Einsiedler in der Nähe des Heiligtums und starb am 30. Mai 1548 im Alter von 74 Jahren.

In den folgenden Jahren bekehrten sich Millionen Indios zum Christentum. Innerhalb von zehn Jahren nahmen etwa acht Millionen Menschen den christlichen Glauben an. Die Erscheinungen der Madonna von Guadalupe führten zu einer außergewöhnlichen Versöhnung zwischen den spanischen Eroberern und den indigenen Völkern.

Aus der Verbindung von Indios und Spaniern entstand die Bevölkerung der Mestizen, die heute einen großen Teil der mexikanischen Bevölkerung bildet. Im Jahr 1737 wurde die Madonna von Guadalupe zur Patronin Mexikos erklärt.

Dank des Priesters Miguel Hidalgo entstand im Jahr 1810 die Befreiungsbewegung gegen die spanische Besatzung mit dem berühmten Motto: „Es lebe Mexiko, es lebe die Madonna von Guadalupe!“, das schließlich 1921 zur vollständigen Unabhängigkeit des Landes führte.

Heute befindet sich in Guadalupe die große Basilika der Jungfrau von Guadalupe, die zwischen 1974 und 1976 erbaut wurde. Die Basilika bietet Platz für bis zu 40.000 Gläubige und gehört zu den größten Kirchen der Welt. Mit mehr als zwanzig Millionen Pilgern jährlich ist Guadalupe das meistbesuchte katholische Heiligtum der Welt.

Der Mantel von Juan Diego mit dem Bild der Jungfrau Maria existiert bis heute und gilt als eine der außergewöhnlichsten Reliquien des Christentums. Wissenschaftler stellten fest, dass es sich nicht um ein traditionelles Gemälde handelt, da keine Pinselstriche erkennbar sind. Zudem sind die Farben trotz der vergangenen Jahrhunderte nicht verblasst. Einige Forscher entdeckten sogar mikroskopische Spiegelbilder in den Augen der Jungfrau, die die Zeugen des Wunders von 1531 darstellen sollen.

Ikonographie: Die Madonna von Guadalupe wird mit sternenbesetztem Mantel, rosafarbener Tunika und gefalteten Händen dargestellt.

Gedenktag: 12. Dezember.

Patronin: Patronin von Mexiko und der Amerika, angerufen als Symbol für Einheit, Frieden, Hoffnung und Bekehrung.

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