Hl. Theresia vom Kinde Jesu | Bergland
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Hl.Theresa vom Kinde Jesu (Rosen + Kreuz)

414,43 €

Skulptur der Heiligen Theresia vom Kinde Jesu, bekannt als die “kleine Theresia”, Karmelitin und Kirchenlehrerin. Symbol für Gottvertrauen, Demut, geistliche Liebe und karmelitische Frömmigkeit.

Messung: 38 cm
Ausführung: Natur Ahorn
Menge

Heilige Theresia vom Kinde Jesu (von Lisieux)

Die Heilige Theresia vom Kinde Jesu, auch bekannt als Theresia von Lisieux oder die “kleine Theresia”, gehört zu den beliebtesten Heiligen der christlichen Tradition und ist eine der drei Kirchenlehrerinnen neben Teresa von Ávila und Katharina von Siena. Dieser bedeutende Titel wird Persönlichkeiten verliehen, die einen außergewöhnlichen Beitrag zur Theologie und Spiritualität der christlichen Kirche geleistet haben.

Marie-Françoise Thérèse Martin wurde am 2. Januar 1873 in Alençon in der Normandie als Tochter von Louis Martin und Zélie Guérin geboren, die beide im Jahr 2008 seliggesprochen wurden. Theresia war das jüngste von neun Kindern und wuchs in einer tief katholischen Familie auf, in der mehrere ihrer Schwestern Ordensfrauen wurden.

Der Tod ihrer Mutter, als Theresia erst vier Jahre alt war, prägte ihre Kindheit tief. Später trat auch ihre Schwester Pauline in das Kloster der Unbeschuhten Karmelitinnen in Lisieux ein, was den Wunsch der jungen Theresia verstärkte, sich ganz Gott zu widmen.

Trotz ihres jungen Alters und ihrer schwachen Gesundheit wollte Theresia unbedingt in den Karmel eintreten. Nach mehreren Ablehnungen durfte sie schließlich im Alter von fünfzehn Jahren den Schleier empfangen und nahm den Ordensnamen „Theresia vom Kinde Jesu“ an.

Kurz nach ihrem Eintritt ins Kloster erkrankte Theresia an Tuberkulose. Während der neun Jahre im Kloster von Lisieux ertrug sie große körperliche und geistige Leiden mit Geduld, Demut und tiefem Vertrauen in Gott. Sie nahm Missverständnisse, Demütigungen und innere Prüfungen mit Liebe und Opferbereitschaft an.

Die Spiritualität der Heiligen Theresia beruhte auf dem sogenannten „kleinen Weg“, also dem Streben nach Heiligkeit durch kleine tägliche Taten, die mit Liebe, Einfachheit und völliger Hingabe an Gottes Willen ausgeführt werden.

In den letzten Jahren ihres Lebens litt Theresia unter tiefen inneren Prüfungen und opferte ihr Leid für das Heil der Seelen auf. Sie starb am 30. September 1897 im Kloster von Lisieux im Alter von nur vierundzwanzig Jahren.

Sie wurde 1923 seliggesprochen und 1925 von Papst Pius XI. heiliggesprochen. Noch heute besuchen Tausende von Pilgern die Basilika der Heiligen Theresia von Lisieux, in der ihre Reliquien in einem Kristallsarkophag aufbewahrt werden.

Ihre geistlichen Erfahrungen wurden zwei Jahre nach ihrem Tod im berühmten Buch „Geschichte einer Seele“ („L’histoire d’une âme“) veröffentlicht, einer der meistgelesenen religiösen Autobiografien der Welt, die in mehr als fünfzig Sprachen übersetzt wurde.

Der Überlieferung nach versprach die Heilige Theresia, nach ihrem Tod einen „Rosenregen“ vom Himmel auf die Erde fallen zu lassen. Deshalb wird sie häufig mit Rosen in den Händen dargestellt.

Ikonographie: Die Heilige Theresia vom Kinde Jesu wird als Karmelitin mit Rosen und einem Kreuz dargestellt.

Gedenktag: 1. Oktober.

Patronin: Der Karmelitinnen und karmelitischen Missionen, der Weltmission sowie zweite Patronin Frankreichs.

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