Die heilige Rita von Cascia gilt als Patronin für hoffnungslose Fälle. Ihr Gedenktag ist der 22. Mai mit der Segnung der Rosen.
Rita wurde 1381 in Roccaporena geboren. Ihr Leben war geprägt von Opfer, Geduld und Glauben. Ihrem Willen nach wollte sie Nonne werden, doch sie heiratete auf Wunsch der Eltern einen gewalttätigen Mann. Nach dessen Tod bat sie Gott, ihre Söhne vor der Rache zu bewahren – auch wenn das ihren Tod bedeutete.
Dreimal abgewiesen, wurde sie auf wundersame Weise ins Augustinerkloster aufgenommen. Dort lebte sie in strenger Buße, empfing die Wunde einer Dornenkrone und starb am 22. Mai 1447 isoliert im Kloster.
Die Legende von der Rose im Winter führte zur jährlichen Rosenweihe. Rita wird in vielen Ländern verehrt, vor allem in Italien, Südamerika und auf den Philippinen. Ihre Reliquien ruhen in Cascia.
Ikonographie: als Nonne mit Stirnwunde, Rose, Kreuz, Palme oder im Gebet mit dem Kruzifix.
Gedenktag: 22. Mai
Patronin: hoffnungsloser Fälle, Prüfungen, schwieriger Lebenslagen, gegen Pocken.
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